Archiv 21. Juni 2025

Kaiserslautern: Kundgebung und Demo gegen NATO und US-Kriegsführung via Ramstein

KI-generiertes Bild zum Friedenscamp der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Kommt zur Kundgebung und Demo am Samstag, den 28.6. nach Kaiserslautern!

Aktuell überschlagen sich die weltpolitischen Ereignisse.
Angesichts der weltweiten Provokation und Schürung von Kriegen, der explodierenden Militärausgaben und der Verschlechterung unserer Lebensbedingungen war die Notwendigkeit, Widerstand gegen die NATO zu leisten, noch nie so groß wie heute!
In der nächsten Woche findest am 24. und 25. Juni in Den Haag der NATO-Gipfel statt.
Bereits jetzt am Wochenende trifft sich eine Koalition aus Organisationen und Aktivisten in Den Haag zum NATO-Gegengipfel, um gerechte und entmilitarisierte Alternativen auszuloten. Weitere Protestaktionen erfolgen in Den Haag in der nächsten Woche.
Mehrere internationale Teilnehmer dieser Aktivitäten kommen direkt im Anschluss zu uns ins Friedenscamp und sind am übernächsten Samstag bei der Auftakt-Kundgebung in Kaiserslautern als Hauptredner vorgesehen:

Ann Wright und David Swanson sprechen als Vertreter der US-Friedensbewegung.

Reiner Braun vom Internationalen Peace Bureau und Begründer der Kampagne Stopp Air Base Ramstein in 2015 spricht über die aktuellen Herausforderungen der deutschen Friedensbewegung.

Die Großregion Kaiserslautern mit der Air Base Ramstein als weltweit wichtigste logistische Drehscheibe des US-Militärs – derzeit vor allem für den Kriegsnachschub in die Ukraine und nach Israel – ist der richtige Ort für lautstarke Proteste.

Organisatorische Hinweise siehe auch: https://www.stoppramstein.de/event/28-juni-demonstration-in-kaiserslautern/

Zum Programm des Friedenscamps bei Steinwenden (Nähe der Air Base Ramstein) siehe Programmübersicht als PDF

Gaza: Massaker, Aushungern, Vertreibung stoppen!

Kriege gegen Iran, Syrien und Libanon beenden!
Schluss mit Waffen und Beihilfe aus Deutschland!
Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten!

Samstag, 5. Juli 2025

ÜBERREGIONALE DEMONSTRATION IN HEIDELBERG
ab 14:00 Uhr | Park bei der Stadtbibliothek Heidelberg

Plakat herunterladen, verbreiten, aushängen!

Aufruf im pd-format zum Ausdrucken und Verteilen

Alle roten Linien sind überschritten, kommt in Rot, rotes T-Shirt, Rock, Hose oder Tuch am Samstag, 5. Juli nach Heidelberg!

Der Gazastreifen wird dem Erdboden gleichgemacht, das palästinensische Volk ist in höchster Not. Wie viele Kinder in Pa­lästina sollen noch sterben?
Seit mehr als eineinhalb Jahren nutzt die rechtsextreme israelische Regierung das Massa­ker der Hamas vom 7. Oktober 2023 als Rechtfertigung für ihren vernichtenden Krieg ge­gen die gesamte Bevölkerung. Of­fen verkündetes Ziel ist deren Vertreibung.
Mehr als 60.000 Tote wurden durch israeli­sche Angriffe getötet ‒ mehr als die Hälfte Frau­en und Kinder. Weit mehr starben be­reits an Unterernährung, Seuchen und feh­lender Be­handlungsmöglichkeiten.
Die meis­ten gesundheitlichen Einrichtungen wurden zerstört, medizinisches Personal, UN-Mitarbeitende und Journalisten werden zum Teil gezielt von israelischen Truppen getötet. UN-Experten und Menschenrechts­organisationen wie amnesty international werten das israelische Vorgehen im Gazast­reifen als Völkermord.
Der Inter­nationale Gerichtshof (IGH) er­klär­te den Vorwurf im Januar 2024 für begrün­det und plau­sibel.
Dennoch hat Israel die Kriegsführung noch verschärft und Deutschland liefert nach den USA den zweitgrößten Anteil an Waffen, stellt sich gegen Strafbefehle und jegliche EU-Sanktion gegen Israel.
Der Rest der Welt schaut fassungslos auf die deutsche Haltung. Namibia wirft Deutsch­land Unfähigkeit vor, „Lehren aus seiner grausamen Geschichte zu ziehen“.
Gleichzeitig weitet die israelische Regie­rung ihre koloniale Siedlungspolitik des Land­raubs und der Vertreibung aus und hat im il­legal besetzten Westjordanland bereits über 40.000 Menschen vertrieben. Minister Katz droht sogar mit einem israelischen Staat im Westjor­danland.
Israel führt seine Angriffe im Libanon unter Bruch eines Waffenstillstands fort, bom­bardiert und besetzt Teile Syriens und droht mit seiner völkerrechtswidrigen, US-unter­stützten Aggression gegen den Iran einen Flächenbrand aus­zulösen. Auch hier macht sich die Bundes­regierung durch ihr Schwei­gen mitschuldig.

Es reicht! Keine Komplizenschaft mit Völkerrechtsverbrechen!

Wir fordern
• sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und umfassende humanitäre Hilfe.
• sofortigen und umfassenden Waffenstillstand.
• Freilassung der restlichen israelischen Geiseln und den Tausenden palästinensischen Gefangenen in Israel.
• Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus.
• Ende der Straflosigkeit für Völkerrechtsbrüche.
Wir verlangen insbesondere von der Bundesregierung und der EU
• Stopp der Waffenlieferungen und der militärischen Zusammenarbeit mit Israel.
• keine Zusammenarbeit mit Firmen, die von Krieg und Besatzung profitieren.
• Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel.
• Anerkennung des Staates Palästina durch die Bundesregierung.
• keine Repression gegen sondern Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch für Palästina-Solidarität.
• aktive Unterstützung von palästinensischen und israelischen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen.

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