Aufruf: Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2026 in Berlin und in Stuttgart

aktuelle Infos für Süd-West – Einzelheiten

Zeitplan

Die Demonstration wird mit einer Auftaktkundgebung um 13 Uhr beginnen. Dann setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Abschlusskundgebung ist um 15:30 Uhr angesetzt, das Ende für 16:30 Uhr / 16:45 Uhr vorgesehen. Plant eine Rückreise daher bitte ab 17 Uhr.

Rednerinnen und Redner
Es stehen bereits fest:

  • Jules El Khatib (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft)
  • Ronja Fröhlich (Bündnis gegen Wehrpflicht)
  • Sevim Dagdalen (BSW, Journalistin, bis 2025 MdB)
  • Özlem Alev Demirel (MdEP Die LINKE)
  • Mark Ellmann (DKP München, GEW-Bayern, Koordinator Gewerkschaftliche Bildungsarbeit)
  • Paul Schobel (pax christi, Betriebsseelsorger, Autor)
  • außerdem ist ein Redebeitrag vonseiten der Vertrauensleute Daimler-Untertürkheim geplant

Per Video-Grußwort beteiligen sich u.a. Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende) und Hüseyin Dogru (Journalist) an den Kundgebungen.

Mitteilung an die Medien

Weiterlesen

Gemeinsamer Aufruf des ver.di Bezirks Stuttgart, München und ver.di Baden-Württemberg

PDF-Fassung des Flyers mit dem gemeinsamen Aufruf der ver.di Bezirke Stuttgart, München und ver.di Baden-Württemberg

Aufrüstung und Krieg sind längst zurück in der Politik. Die Folgen für Beschäftigte, Gewerkschaften und für die Gesellschaft sind gravierend: Die Kürzungspolitik der Bundesregierung trifft vor allem sozial Benachteiligte, Hilfe- und Schutzsuchende: Renten, Bürgergeld und Asylleistungen werden weiter bedroht, während Millionen Menschen arm bleiben oder wieder in Armut geraten. Gleichzeitig wird der Bundeshaushalt stark in Verteidigung und Aufrüstung umverteilt: rund 180 Mrd. Euro, zusätzlich zu den 100 Mrd. Sondervermögen. Aber wer zahlt dafür? Wir. Mit unseren Löhnen. Mit späteren Renteneintritten. Mit weniger Lehrkräften, weniger Pflegepersonal, schlechterer Daseinsvorsorge. Diese sog. „Zeitenwende“ ist daher mehr als eine militärpolitische Wende. Es ist ein harter Kurswechsel: Weg von der Fürsorge für die Gesellschaft, hin zur Kriegslogik und zur Umverteilung von unten nach oben.

Während Großkonzerne wie Rheinmetall oder Airbus Rekordgewinne verzeichnen, müssen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst für bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und gesellschaftliche Anerkennung kämpfen. Die Folgen dieser politischen Prioritätensetzung sind im Alltag spürbar: Schulen schließen wegen Lehrkräftemangel. In Schulen ist Unterrichtsausfall die Regel, Kitas können Betreuungszeiten nicht aufrechterhalten, der Pflegenotstand gefährdet die Versorgung von Menschen, und der öffentliche Nahverkehr wird abgebaut statt ausgebaut. Dort, wo Personal fehlt und die Arbeitsverdichtung hoch ist, schaffen es viele Beschäftigte nicht mehr gesund zur Rente.

Wenn soziale Probleme zunehmen, die Arbeit nicht mehr zu einem guten und sicherren Leben ausreicht, wenn durch Personalmangel immer mehr Beschäftigte über lastet und krank werden, dann steigt die Angst vor dem sozialen Abstieg. Diese unsoziale, neoliberale Politik ist der Nährboden für den Aufstieg für rechte Parteien und Einstellungen. Sie verschleiert die Ursachen von sozialen Problemen und macht Migrant*innen, Geflüchteten etc. zu Sündenböcken.

Dagegen wehren wir uns. Statt Eskalation, Hetze und Krieg, stehen wir als Gewerkschaft für Frieden, für Solidarität und für soziale Sicherheit. Wir brauchen dringend mehr Investitionen in eine soziale und lebenswerte Gesellschaft für alle, der Sozialstaat darf nicht der Aufrüstung geopfert werden.


siehe auch:

PDF-Fassung des Flyers ver.di-Ortsverein Saar-Blies und der einstimmig beschlossene Aufruftext des Vorstandes

GAZA-Demo Heidelberg 5.7.25 – alle Infos

Gaza: Massaker, Aushungern, Vertreibung stoppen!

Kriege gegen Iran, Syrien und Libanon beenden!
Schluss mit Waffen und Beihilfe aus Deutschland!
Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten!

u.a. mit Tsafrir Cohen (medico international) und Prof. Helga Baumgarten (Birzeit Universität)

Auftakt:        14:00 Uhr | Park bei der Stadtbibliothek Heidelberg (unweit Straßenbahnhaltestelle „Stadtbücherei“)
Abschluss:  ca.
15.30 Uhr | Karlsplatz

Alle roten Linien sind überschritten, kommt in Rot, rotes T-Shirt, Rock, Hose oder Tuch  nach Heidelberg!

RednerInnen

  • Begrüßung, Einleitung: Joachim Guilliard (Friedensbündnis HD) und Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens)
  • Prof. Helga Baumgarten (Politikwissenschaftlerin lehrte und forschte bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2019 als Professorin an der Universität Birzeit nördlich von Ramallah im Westjordanland )
  • Tsafrir Cohen (in Israel geboren, Geschäftsführer der Hilfsorganisation medico international, –> Blog)
  • Luisa (Palästina-Solidarität Rhein-Main)
  • NN Studens for Palestine HD
  • NN Linksjugend Solid

Musikalische Begleitung

Moderation

  • Wiltrud Rösch-Metzler (Journalistin, Vorsitzende pax christi Rottenburg-Stuttgart)

Im Rahmen der Friedensvernetzung-Südwest rufen u.a. auf: Friedensbündnis Heidelberg, pax christi Rottenburg-Stuttgart, Gesellschaft Kultur des Friedens und Friedensbündnis Karlsruhe

unterstützt von:
AK Palästina Tübingen, Arbeitskreis Frieden verdi Bezirk Stuttgart, Attac Aschaffenburg,
Linksjugend solid Heidelberg, Die Linke Heidelberg / Badische Bergstraße, DKP Baden-Württemberg, DKP Odenwald,
Friedensbündnis Böblingen, Friedensbündnis Mannheim, Frauen wagen Frieden (Pfalz),
Friedenstreff Stuttgart-Nord, Mahnwache Stuttgart, Freie Friedensinitiative Stuttgart, Deutscher Freidenker-Verband e. V.,
Forum Friedensethik Baden,  Mahnwache Ellwangen, pax christi Heidelberg-Rhein-Neckar, pax christi Erzdiözese Freiburg,
Students for Palestine Heidelberg, Verein Flüchtlingskinder im Libanon,

 

Aufruf

Der Gazastreifen wird dem Erdboden gleichgemacht, das palästinensische Volk ist in höchster Not. Wie viele Kinder in Palästina sollen noch sterben?

Seit mehr als eineinhalb Jahren nutzt die rechtsextreme israelische Regierung das Massa¬ker der Hamas vom 7. Okt. 2023 als Rechtfertigung für ihren vernichtenden Krieg gegen die gesamte Bevölkerung. Offen verkündetes Ziel ist deren Vertreibung.

Mehr als 60.000 Tote wurden durch israelische Angriffe getötet ‒ mehr als die Hälfte Frauen und Kinder. Weit mehr starben bereits an Unterernährung, Seuchen und fehlenden Behandlungsmöglichkeiten.

Die meisten gesundheitlichen Einrichtungen wurden zerstört, medizinisches Personal, UN-Mitarbeitende und Journalisten werden zum Teil gezielt von israelischen Truppen getötet.

UN-Experten und Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international werten das israelische Vorgehen im Gazastreifen als Völkermord.
Der Internationale Gerichtshof (IGH) erklärte den Vorwurf im Januar 2024 für begründet und plausibel.

Dennoch hat Israel die Kriegsführung noch verschärft und Deutschland liefert nach den USA den zweitgrößten Anteil an Waffen, stellt sich gegen Strafbefehle und jegliche EU-Sanktion gegen Israel.

Der Rest der Welt schaut fassungslos auf die deutsche Haltung. Namibia wirft Deutschland Unfähigkeit vor, „Lehren aus seiner grausamen Geschichte zu ziehen“.

Gleichzeitig weitet die israelische Regierung ihre koloniale Siedlungspolitik des Landraubs und der Vertreibung aus und hat im illegal besetzten Westjordanland bereits über 40.000 Menschen vertrieben.

Minister Katz droht sogar mit einem israelischen Staat im Westjordanland.

Israel führt seine Angriffe im Libanon unter Bruch eines Waffenstillstands fort, bombardiert und besetzt Teile Syriens und droht mit seiner völkerrechtswidrigen Aggression gegen den Iran einen Flächenbrand auszulösen. Auch hier macht sich die Bundesregierung durch ihr Schweigen mitschuldig.

Es reicht! Keine Komplizenschaft mit Völkerrechtsverbrechen!

Wir fordern

  • sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und umfassende humanitäre Hilfe.
  • Einen sofortigen und umfassenden Waffenstillstand.
  • Freilassung der israelischen Geiseln und der Tausenden palästinensischen Gefangenen in Israel.
  • Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus.
  • Einstellung der Angriffe auf Iran, Syrien und Libanon und Jemen
  • Ende der Straflosigkeit für Völkerrechtsbrüche, Kriegsverbrechen und Völkermord.

Wir verlangen insbesondere von der Bundesregierung und der EU

  • Stopp der Waffenlieferungen und der militärischen Zusammenarbeit mit Israel.
  • keine Zusammenarbeit mit Firmen, die von Krieg und Besatzung profitieren.
  • Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel.
  • Anerkennung des Staates Palästina durch die Bundesregierung.
  • keine Repression gegen die Palästina-Solidarität, sondern Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
  • aktive Unterstützung von palästinensischen und israelischen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen.

Gaza: Massaker, Aushungern, Vertreibung stoppen!

Kriege gegen Iran, Syrien und Libanon beenden!
Schluss mit Waffen und Beihilfe aus Deutschland!
Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten!

Samstag, 5. Juli 2025

ÜBERREGIONALE DEMONSTRATION IN HEIDELBERG
ab 14:00 Uhr | Park bei der Stadtbibliothek Heidelberg

Plakat herunterladen, verbreiten, aushängen!

Aufruf im pd-format zum Ausdrucken und Verteilen

Alle roten Linien sind überschritten, kommt in Rot, rotes T-Shirt, Rock, Hose oder Tuch am Samstag, 5. Juli nach Heidelberg!

Der Gazastreifen wird dem Erdboden gleichgemacht, das palästinensische Volk ist in höchster Not. Wie viele Kinder in Pa­lästina sollen noch sterben?
Seit mehr als eineinhalb Jahren nutzt die rechtsextreme israelische Regierung das Massa­ker der Hamas vom 7. Oktober 2023 als Rechtfertigung für ihren vernichtenden Krieg ge­gen die gesamte Bevölkerung. Of­fen verkündetes Ziel ist deren Vertreibung.
Mehr als 60.000 Tote wurden durch israeli­sche Angriffe getötet ‒ mehr als die Hälfte Frau­en und Kinder. Weit mehr starben be­reits an Unterernährung, Seuchen und feh­lender Be­handlungsmöglichkeiten.
Die meis­ten gesundheitlichen Einrichtungen wurden zerstört, medizinisches Personal, UN-Mitarbeitende und Journalisten werden zum Teil gezielt von israelischen Truppen getötet. UN-Experten und Menschenrechts­organisationen wie amnesty international werten das israelische Vorgehen im Gazast­reifen als Völkermord.
Der Inter­nationale Gerichtshof (IGH) er­klär­te den Vorwurf im Januar 2024 für begrün­det und plau­sibel.
Dennoch hat Israel die Kriegsführung noch verschärft und Deutschland liefert nach den USA den zweitgrößten Anteil an Waffen, stellt sich gegen Strafbefehle und jegliche EU-Sanktion gegen Israel.
Der Rest der Welt schaut fassungslos auf die deutsche Haltung. Namibia wirft Deutsch­land Unfähigkeit vor, „Lehren aus seiner grausamen Geschichte zu ziehen“.
Gleichzeitig weitet die israelische Regie­rung ihre koloniale Siedlungspolitik des Land­raubs und der Vertreibung aus und hat im il­legal besetzten Westjordanland bereits über 40.000 Menschen vertrieben. Minister Katz droht sogar mit einem israelischen Staat im Westjor­danland.
Israel führt seine Angriffe im Libanon unter Bruch eines Waffenstillstands fort, bom­bardiert und besetzt Teile Syriens und droht mit seiner völkerrechtswidrigen, US-unter­stützten Aggression gegen den Iran einen Flächenbrand aus­zulösen. Auch hier macht sich die Bundes­regierung durch ihr Schwei­gen mitschuldig.

Es reicht! Keine Komplizenschaft mit Völkerrechtsverbrechen!

Wir fordern
• sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und umfassende humanitäre Hilfe.
• sofortigen und umfassenden Waffenstillstand.
• Freilassung der restlichen israelischen Geiseln und den Tausenden palästinensischen Gefangenen in Israel.
• Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus.
• Ende der Straflosigkeit für Völkerrechtsbrüche.
Wir verlangen insbesondere von der Bundesregierung und der EU
• Stopp der Waffenlieferungen und der militärischen Zusammenarbeit mit Israel.
• keine Zusammenarbeit mit Firmen, die von Krieg und Besatzung profitieren.
• Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel.
• Anerkennung des Staates Palästina durch die Bundesregierung.
• keine Repression gegen sondern Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch für Palästina-Solidarität.
• aktive Unterstützung von palästinensischen und israelischen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen.

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