Erklärung und Berichte zum Zwischenfall auf der Friedensdemo am 3.10.

Siehe auch weitere Bilder und Anmerkungen in unserem Bericht zur Demo und Kundgebung:

Pressemitteilung des Vorbereitungskreises zur Friedensdemo in Stuttgart

vom 4.10.26

Link für Download als PDF

15000 für den Frieden in Stuttgart!

Heute, am 3. Oktober forderten auf parallelen Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin und Stuttgart mehr als 35000 Menschen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“ 15000 Menschen waren es auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

Die Botschaften der Demo-TeilnehmerInnen waren sonnenklar: Stoppt die Kriege! Diplomatie statt Bomben! Schluss mit Hochrüstung! Keine Wehrpflicht! Wir brauchen keine „Kriegstüchtigkeit“ sondern Friedensfähigkeit. Wir wollen niemanden ruinieren, sondern brauchen partnerschaftliche Beziehungen fairer Zusammenarbeit mit allen Nachbarländern.

In Stuttgart kam es nach einem friedlichen Verlauf von Auftaktkundgebung und Demonstration durch die Innenstadt zu einem Zwischenfall:

Als die Moderation die Rednerin Sevim Dagdelen auf die Bühne bat, begann eine größere Gruppe aus einem Block neben der Bühne ihre Rede zu stören. Einige vermummten sich und versuchten die Bühne zu stürmen. Einem Störer gelang es trotz der Demo-Ordner auf die Bühne zu gelangen. Daraufhin griff die Polizei ein und nahm die Eindringlinge in Gewahrsam.

Wir verurteilen den organisierten und offenbar vorbereiteten gewalttätigen Angriff vermummter Gruppen auf die eingeladene Rednerin Sevim Dağdelen aufs Schärfste. Wir werten sie als Angriff auf die gesamte Friedenskundgebung. Sie richteten sich gegen eine Rednerin, die seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv ist, bundesweit bekannt als kompetente Kriegsgegnerin und linke, internationalistische außenpolitische Expertin.

Aktivisten, die Reden von Gruppen mit Positionen die von den eigenen abweichen. mit Gewalt unterbinden wollen, stellen sich außerhalb der Friedensbewegung. Sie helfen letztlich den Kriegstreibern in Politik und Medien die Opposition gegen Hochrüstung und Krieg klein zu halten.

Auch das Verhalten der Polizei kritisieren wir jedoch ausdrücklich. Sie ging beim Eingreifen auf der Bühne unverhältnismäßig rabiat vor, auch gegen die OrdnerInnen der Veranstalter und verletzte gar den durch eine Ordnerbinde gekennzeichneten Versammlungsleiter.

Sie besetzte vorübergehend die Veranstaltungsbühne und deren Umgebung mit martialisch aussehenden Einsatzkräften und einer drohend anrückenden Reiterstaffel. Der Aufforderung der Versammlungsleitung, Bühne und deren Umfeld wieder zu räumen, kam sie lange Zeit demonstrativ nicht nach.

Trotz Störern und einem offenkundig koordinationsunwilligen Polizeileiter: Die Stuttgarter Friedensdemo war eine erfolgreiche und gute Veranstaltung.

Auszug aus dem Bericht in der Jungen Welt

vom 5.10.26 (Online-Fassung vom 4.10.26):

Ein Sprecher der Veranstalter der Stuttgarter Kundgebung zeigte sich am Sonntag im Gespräch mit junge Welt zufrieden. Wie im Jahr zuvor sei eine große Jugendbeteiligung festgestellt worden. Zur Senkung des für die Friedensbewegung üblichen, hohen Altersdurchschnitts sorgte Joachim Guilliard zufolge auch der antikapitalistische Demonstrationsblock des Bündnisses »No War Stuttgart«. Die Aufstellung der einzelnen Demoblöcke sei noch besser gelungen als im Vorjahr.

Auf der Stuttgarter Abschlusskundgebung sprachen unter anderen Jules El Khatib von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Ronja Fröhlich vom Bündnis gegen Wehrpflicht, die EU-Abgeordnete Özlem Demirel (Die Linke) und der GEW-Gewerkschafter Mark Ellmann (DKP). Als die Autorin und BSW-Politikerin Sevim Dagdelen ihren Redebeitrag beginnen sollte, schickten sich einige Teilnehmer an, schwarzgekleidet und vermummt die Bühne unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Ordner und die Bühnenmoderation seien überrascht worden, beschrieb Guilliard die Szene gegenüber jW. Als Aktivisten die Bühne betraten, schritt die Polizei ein. »Es wirkte schon bedrohlich«, sagte Dagdelen der Stuttgarter Zeitung. Ein junger Mann wurde festgenommen.

Zu der Störaktion bekannte sich noch am Sonnabend das »Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart«. Dem BSW wird in der Mitteilung unterstellt, der AfD zur Macht zu verhelfen, weshalb die Gruppe sich für die »Intervention« entschieden habe. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses »No War Stuttgart«. In einem auf Instagram veröffentlichten Video begründete die Linke-Politikerin Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Parteivorstands, die Aktion damit, dass die »faschistische« AfD mit Waffengewalt »Remigration« plane und das BSW der Rechtsaußenpartei die Steigbügel halte. Tatsächlich hat das BSW wiederholt die Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten abgelehnt und lediglich eine Zusammenarbeit bei einzelnen Gesetzesvorhaben für möglich erklärt.

Videomitschnitt

von H.L.: Mitschnitt mit Beginn der massiven Störaktion und dem Versuch, die Bühne zu stürmen mit unmittelbar darauf erfolgenden Polizeieinsatz; Schnitt bei Fortsetzung der Rede von Sevim Dagdelen

Eigener Bericht und Kommentar

von Karl-Heinz Peil und Reinhard Frankl (Friedensvernetzung Südwest)

Was Teilnehmer und Demoleitung in der Friedensbewegung noch nie erlebt hatten, war dann ein Zwischenfall der besonderen Art:
Unter den Teilnehmern war ein sich als „Antifa“ darstellender Block mit etwas mehr als 20 Jugendlichen. Diese machten sich bei Beginn der Rede von Sevim Dağdelen – die auch als BSW-Vertreterin auftrat – mit lautstarken Zwischenrufen bemerkbar, darunter ironischerweise auch „Hoch die internationale Solidarität!“. Sevim behielt auf der Bühne Nervenstärke und stimmte kurz mit ein.
Was dann aber folgte, war dramatisch. Mehrere Vermummte aus diesem „Schwarzen Block“ versuchten die Bühne zu stürmen und verursachten zunächst ein Handgemenge mit der Demoleitung. Die hinter der Bühne anwesende Bereitschaftspolizei war schnell zur Stelle und überwältigte mindestens zwei Personen, die anschließend abgeführt wurden. Gegen weitere Jugendliche wurde bei dem Versuch, die Bühne zu stürmen, von der Polizei Pfefferspray eingesetzt. Betroffen war davon aber auch die Demoleitung. Darauf wies Dieter Lachenmeyer als verantwortlicher Veranstaltungsleiter von der Bühne aus hin. Er kritisierte den Einsatz der Polizei als überflüssig und forderte sie auf, den Kernbereich des Kundgebungsplatzes für eine ungestörte Fortsetzung unverzüglich zu verlassen.

Derzeit in den sogenannte Social Media kursierende Rechtfertigungen können wir nicht nachvollziehen. Aus unserer Sicht war es eine politisch äußerst dumme Störung, die genau die Bilder erzeugte, die die herrschenden Medien gerne aufgreifen, insbesondere wenn es um Protest gegen ihre Kriegsvorbereitungen und Kriege geht. 
Das Verhalten der Polizei muss wegen der Vorgeschichte und dem Ablauf des Einsatzes als fragwürdig bezeichnet werden. Offenbar war die Störtruppe der Polizei bekannt und bereits frühzeitig identifiziert. Das geht aus der Beobachtung eines Demo-Teilnehmers hervor, der entsprechende Wortfetzen von Polizisten bezeugt hat. Auffällig ist, dass nahezu zeitgleich mit dem versuchten Bühnensturm zwei berittene Polizisten seitlich hinter der Bühne auftauchten – gefolgt von fünf weiteren. Bei erfahrenen Mitgliedern der Organisatoren tauchte schnell die Frage auf: Hat man auf warnende Hinweise an die Demoleitung verzichtet und diese Stör-Provokation gar bewusst „laufen lassen“?

Sevim Dağdelen konnte nach kurzer Unterbrechung ihre Rede fortsetzen. Man kann ja unseres Erachtens in der politischen Bewertung des BSW total konträrer Meinung sein, aber Sevim ist für uns eine nicht nur „untadelige“, sondern äußerst engagierte Kämpferin getreu dem Schwur von Buchenwald gegen Faschismus und Krieg. Genau aus dieser Haltung heraus hat sie die in Sachen Kriegsvorbereitungen immer wieder schwankende Linkspartei verlassen. Ihr Redebeitrag war zielgerichtet zum Motto der Veranstaltung, wie so oft scharf pointiert. Er bekam sehr großen Applaus. Die anfangs noch lautstarken Zwischenrufe aus dem „Schwarzen Block“ verstummten bald mit den weiteren Redebeiträgen von Jules El-Khatib (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft) und Mark Ellman (DKP, GEW BY). Als Reinhard Frankl (GEW Aschaffenburg) seine Abschlusslieder zum Mitsingen anstimmte, hatte sich dankenswerterweise auch die Polizei aus dem Kernbereich des Veranstaltungsgeländes zurückgezogen.

 

 

Eindrücke von der Friedensdemo am 3.10.26 in Stuttgart

zuletzt aktualisiert: 5.10.26, 20:15 Uhr

Mit ca. 15.000 Teilnehmern (nach offizieller Zählung) wurde das Niveau des Vorjahres wiederholt. In dem Bericht des SWR ist bezüglich der Teilnehmerzahl nur von „Tausenden“ die Rede, was den Eindruck erweckt, als wären es weniger als zehntausend gewesen.

Die Teilnehmer verteilten sich auf eine Reihe von großen Blöcken. Zu nennen wären mit Blick auf einen „festen“ organisatorischen Hintergrund Parteien: Die LINKE, BSW und DKP. Des Weiteren ein sehr starker Jugendblock u. a. mit der SDAJ, DIDF und gewerkschaftliche Initiativen vor allem seitens ver.di.  Stark präsent auch: pax christi.

(Bilderkarussell auch manuell mit Pfeiltasten steuerbar)

 

Bericht des SWR: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/friedensdemos-tag-der-deutschen-einheit-100.html
Dieser findet sich inhaltlich identisch auch bei tagesschau.de unter https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-tausende-menschen-demonstrieren-in-stuttgart-fuer-abruestung-100.html
Ein Bericht der Stuttgarter Zeitung liegt leider hinter einer Bezahlschranke.

Die ZEIT berichtete durch Übernahme einer dpa-Meldung, mit Betonung auf den Zwischenfall – siehe  unten:
https://www.zeit.de/news/2026-10/04/zwischenfall-bei-friedens-demo-vermummte-gegen-bsw-rednerin

Auf den Nachdenkseiten erschienen mehrere Beiträge, die sich überwiegend mit den Vorfällen bei der Abschlusskundgebung befassen:

Friedensdemo in Stuttgart mit polizeilichem Zwischenspiel
von Constantin Schnell

Linke-Spitze billigt Angriff auf Friedensdemo
von Rüdiger Göbel

Nach der Friedensdemo in Stuttgart: ein Impuls (nicht nur) für die Jugend
von Andrea Wolf-Schuler

Nach musikalischer Begrüßung durch das„kleine Blues-Orchester Playtime“ eröffneten Ronja Fröhlich und Leo (Bündnis gegen Wehrpflicht) gefolgt von Michael Quetting (ver.di – als Redner auf der Bühne  im obigen Bilder-Karussell) und moderiert von Leyla Bouyedda, Heike Hänsel und Wiltrud Rösch-Metzler den Reigen der Redebeiträge. Weiterhin sprachen im ersten Block vor dem Start des Demonstationszuges Özlem Demirel (DIE LINKE) und der Betriebsseelsorger und Autor Paul Schobel (pax christi). Zwischen den Redebeiträgen gab es Musik von Toba Borke (Freestyle-Rapper), aber auch Video-Grußworte von Margot Käßmann, Klaus Zwickel (ehem Vorsitzender IGM) und Sophie Bolt (Friedensbewegung GB).
Während des gesamten Demozuges wurden die Passanten vom Führungsfahrzeug aus mit Durchsagen über Inhalte und Ziele der Demonstration informiert.

Mit zeitlicher Verzögerung konnte der zweite Kundgebungsteil auf dem Schlossplatz mit einem Grußwort des wegen seiner journalistischen Tätigkeit unter Sanktionen stehenden Hüseyin Doğru beginnen.

Zu dem Zwischenfall bei dem Redeauftritt von Sevim Dagdelen siehe auch die Fortsetzung des eigenen Berichtes von Reinhard Frankl und Karl-Heinz Peil für die Friedensvernetzung Südwest:

Erklärung und Berichte zum Zwischenfall auf der Friedensdemo am 3.10.

Siehe auch weitere Bilder und Anmerkungen in unserem Bericht zur Demo und Kundgebung: Pressemitteilung des Vorbereitungskreises zur Friedensdemo in Stuttgart vom 4.10.26 Link für Download als PDF 15000 für den Frieden in Stuttgart! Heute, am 3. Oktober forderten auf parallelen Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin und Stuttgart mehr als 35000 Menschen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht

Der Redebeitrag von Sevim Dagdelen kann auf ihrer Homepage abgerufen werden: https://www.sevimdagdelen.de/wir-haben-eure-kriegsluegen-satt/

 

 

 

 

Termine

24. – 26. Juli
Tagung/Konferenz
:

Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!
Vierte Gewerkschaftskonferenz für den Frieden
Kolping-Akademie Würzburg, Kolpingplatz 1

Kontakt: Ingar Solty, Referent für Friedens-,
Außen- und Sicherheitspolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung

E-Mail:
ingar.solty(at)rosalux.org 
3. Okt. 
Friedensdemos in Berlin und Stuttgart
Aufruftext: https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/
12. und 13. Dez.
33. Bundesweiter Friedensratschlag

Veranstalter: Bundesausschuss Kassel und Kasseler Friedensforum
Kassel, Phillipp-Scheidemann-Haus

 

 

 

 

Welche Aktionen sind sinnvoll?

von Karl-Heinz Peil

Mit Bildern erweiterte Fassung eines Textes, der im FriedensJournal Nr.2/2026 erschienen ist. 

Angesichts sich häufender Aktionen bei gleichzeitig zumeist sehr überschaubaren Teilnehmerzahlen darf natürlich darüber diskutiert und gestritten werden, wo man sich mehr oder weniger engagiert, natürlich abseits von zentralen Aktivitäten wie den Ostermärschen oder bundesweiten Großdemos. Nachfolgend dazu einige Überlegungen und Anstöße.

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Wiesbaden und Grafenwöhr wehren sich gegen Mittelstreckenwaffen

Stationierung für dieses Jahr geplant – bundesweiter Protest Ende Mai

von Jan Menning und Gerhard Strauch, Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung

Wie beim NATO-Gipfel im Sommer 2024 bilateral vereinbart, sollen dieses Jahr US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden, unter anderem die Hyperschallrakete „Dark Eagle“, die in ca.10 Minuten Moskau erreichen könnte. Die 2021 reaktivierte 56. Artillerie-Einheit, die in den 1980er Jahren für die Cruise Missiles zuständig war, soll dann von einem Kasernengelände im Ortszentrum des Wiesbadener Stadtteils Mainz-Kastel aus den Einsatz der Raketen und Marschflugkörper steuern. Den Oberbefehl hat der jeweilige US-Präsident. Es handelt sich um konventionelle Angriffswaffen, die einen sogenannten Erst-, Enthauptungs- oder Präventivschlag ermöglichen bzw. ihn provozieren und dadurch einen Atomkrieg auslösen können.

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Großdemo am 3.10. in Stuttgart – neue Infos

Hinweise zur Anreise

Materialien

Zeit-Plan(!) – Redebeiträge, Demo, Musik

ab 12.45 Toba Borke (Freestyle-Rapper), Videos auf LED-Leinwand

ab 13:00 

  • Begrüßung, Ankündigungen
  • Ghassan Abu-Sittah per Videoleinwand ( paläst. Chirurg, Uni Glasgow, war als Arzt in Gaza)
  • Rihm Hamdan (Palästina spricht) und Wieland Hoban (Jüdische Stimme)
  • Sevim Dagdalen (ehem. MdB, außenpolitische Sprecherin des BSW)
  • Jeffrey Sachs per Videoleinwand
  • Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus)
  • Grußwort: Alev Bahadir (DIDF Bundesgeschäftsführung)
  • Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“)

Danach: Demo-Zug

ab ca. 14.45 Uhr Duo „ewo2“: Bernd Köhler alias „Schlauch” (Liedermacher, Sänger, Gitarre) und Joachim Romeis (Geige)

ab ca.15 Uhr

  • Infos, Einblendungen aus Berlin
  • Grußwort: Maike Schollenberger  (ver.di Landesbezirksleiterin BaWü)
  • Margot Käßmann (ehem. Landesbischöfin)
  • Ulrike Eifler (IGM-Metall, Die LINKE)
  • ein weiteres Lied von Bernd Köhler  und Joachim Romeis
  • Vincent Leuze (Ver.di Jugend)
  • Grußwort: Anthony Cipriano  (VVN/BdA BaWü

ab 15.50 Uhr S. Castro (Battle Rap, Anime Rap)

Presse-Echo

Unterstützung

Hier findet man auch die gemeinsame Plattform der Demonstrationen. Über 280 Gruppen und Organisationen haben sich bundesweit bereits als Unterstützer gemeldet.
Den aktuellen Stand findet Ihr hier: https://friedensdemo0310.org/unterstuetzer/

Auf dieser Seite könnt Ihr, falls noch nicht geschehen, Eure Organisation oder Gruppe auch eintragen.


Bundesweiter Aufruf als Plattform

auch als PDF

Die aktualisierte Fassung des Bündnisaufrufes in html (vom 6.8.25) findet sich hier:

 

3.10. in Stuttgart: Bus- und Bahnfahrten

Auflistung bereits vorhandener Mitfahrgelegenheiten (Anmeldungen und Treffpunkte)

Zur Orientierung: Rückfahrten ab 17 Uhr in Stuttgart.

Aschaffenburg

mit ICE
Hin: AB ab 10:47; DA an 11:27; ICE 999 DA ab 11:37; S an 12:51;
Rück: ICE 1168 S ab 17:02; DA an: 18:22; DA ab 18:31; AB an: 19:11
ohne ICE:
Hin: AB ab 09:16; WÜ an 10:21; WÜ ab 10:36; S an 12:56;
Rück: S ab 16:06; WÜ an 17:49; WÜ ab 17:52; AB an 19:32;
oder Bus-Angebote ab Hanau, Darmstadt oder Frankfurt (s. unten) nutzen.

Augsburg

(geplant) Gemeinsame Zugfahrt aus Augsburg zur Demo in Stuttgart, mit Quer-durchs-Land-Ticket (in 5er-Gruppen zum Preis von 89 EUR = 17,80 EUR pro Person), VA: Augsburger Friedensinitiative. Weitere Infos hier.

Darmstadt

Gemeinsaem Zugfahrt aus Darmstadt zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 10.37 Uhr, HBF Darmstadt (mit Gruppentickets; Rückfahrt aus 16.54 Uhr, Ankunft Darmstadt, 18.22 Uhr), Kosten: 20/15 EUR, Anmeldung/Infos: info@dkp-darmstadt.de, VA: DKP Darmstadt. Weitere Infos hier.

Frankfurt

Bus: Abfahrt ist am 3.10. um 9 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Straße).
Anmeldung für Busticket: https://frieden-und-zukunft.de/busfahrt-zur-demo-in-stuttgart-am-3-10-2025/

Bahnverbindungen ab Frankfurt nach Stuttgart am 3.10.2025
(30 min Fußweg ab Bahngleis bei pünktlicher Ankunft des Zuges bis Schlossplatz):
ICE-Direktverbindungen ab Frankfurt Hbf (ca. 90 min): 10:19 – 11:51
ICE mit Umstieg Mannheim: 10:50 – 12:08

Rückfahrt ab 17 Uhr:
17:23 – 18:52 ICE mit Umstieg Mannheim:
17:51 – 19:08

Deutschlandticket (ca. 3h 15min bis 4h 20 min)

Hinfahrt:
7:30 – 11:56 mit Umstieg in Würzburg (15 min)
8:12 – 11:25 mit Umstieg in Mannheim (11 min) und Karlsruhe-Durlach (6 min)
(bei verlängerter Aufenthaltszeit in Karlsruhe-Durlach Ankunft Stuttgart 12:25)

Rückfahrt:
17:11 – 21.24 mit Umstieg in Würzburg (17 min) – nächste Verbindung 18:11 – 22:40
17:19 – 20:45 mit Umstieg in Heilbronn (6 min) und Mannheim (11 min)
17:48 – 21.24 mit Umstieg in Bruchsal (8 min) und Mannheim (11 min)

Freiburg

Gemeinsame Busfahrt aus Freiburg zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 9 Uhr, Konzerthaus, Konrad-Adenauer-Platz 1, Kosten: 10 EUR (gerne mehr) Karten: freiburg@dfg-vk.de, VA: DFG-VK Freiburg. Weitere Infos hier.

Gießen

Gemeinsame Busfahrt aus Gießen Demo in Stuttgart, Abfahrt: 9 Uhr, Messeplatz, Ringallee (Rückfahrt: 17 Uhr von Stuttgart, voraussichtliche Ankunft in Gießen gegen 21 Uhr), Kosten: 30/50 EUR (Solibeitrag), 20 EUR:Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner kann auf Nachweis ein Sozialticket für einen Kostenbeitrag 20 EUR begrenzte Stückzahl), Karten: giessener-friedensnetzwerk@web.de, VA: Giessener Friedensnetzwerk. Weitere Infos hier.

Hanau

Als Hanauer Friedensplattform mobilisieren wir zur Friedensdemo nach Stuttgart. Mit Unterstützung der IG Metall Hanau-Fulda wird dafür auch wieder ein Bus (Fulda-Schlüchtern-Hanau-Stuttgart und retour) eingesetzt, zu dem ihr euch kurzfristig anmelden könnt.
Bitte schreibt uns dazu eine E-Mail an  info@friedensplattform.de
Gebt dabei unbedingt den Abfahrtsort (Fulda, Schlüchtern oder Hanau) und die Zahl der Mitfahrerinnen und Mitfahrer an.
Die Mitfahrt ist für alle Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft kostenlos.
Fahrtroute und -zeiten am 3. Oktober:
8.00 Uhr – Abfahrt Fulda Grezzbachstübchen (Edelzeller Straße 50),
8.35 Uhr (ca.) – Zustiegsmöglichkeit Schlüchtern-Distelrasen,
9.15 Uhr (ca.) – Zustiegsmöglichkeit Hanau Hauptbahnhof.
Rückfahrt ab Stuttgart spätestens 16.30 Uhr.

Heidelberg

Bahn: Treffpunkt: 10.15 Uhr Hauptbahnhof, Gleis 4, Abfahrt 10.33
Infos und Kontakt: www.friedensbuendnis-heidelberg.de

Konstanz

Die Konstanzer Friedens-Initiative organisiert einen Reisebus zur Teilnahme in Stuttgart. Abfahrt ist in Konstanz, bei Bedarf Zwischenhalt in Radolfzell und Singen. Momentan steht die Abfahrtszeit noch nicht fest. Kosten 30 Euro, auch kostenlos/ermäßigt nach Rücksprache möglich. Anmeldung und weitere Informationen unter:
info@fi-konstanz.de

Lörrach

Bus von Lörrach zur Friedensdemo 3.10.25 nach Stuttgart mit Zusteigemöglichkeit bei Neuenburg und FR:
-Lörrach (Lö) Abfahrt 8:00 Uhr, Bhf Lö am Busbahnhof
-Neuenburg (Nbg) Abfahrt ca. 8:30 Uhr, Bushaltestelle Autobahnabfahrt Nbg (ehem.dt.Zollstelle an der Grenze)
-Freiburg (FR) Abfahrt ca. 9:00 Uhr, Konzerthaus nahe FR Hbf
Wer mitfahren will, soll bitte Bescheid geben. Die Fahrt kostet 30 Euro pro Kopf, die müssen ihr überwiesen werden, dabei unbedingt Name, Emailadresse und wichtig Einstiegsort angeben. ( Lö, Nbg, oder FR )

Mannheim

Gemeinsame Zugfahrt aus Mannheim zur Demo in Stuttgart, Treffpubkt: 9 Uhr, HBF Mannheim, (Gleis 9), Abfahrt: 9.20 Uhr, (Heilbronn Hbf nach Stuttgart) mit Deutschland-Ticket, Anmeldung/Infos: info@dielinke-ma.de, VA: Linke Mannheim. Weitere Infos hier.

München

Das Münchner Friedensbündnis fährt mit dem Zug aus München nach Stuttgart. Am 3.10. um 8.34 Uhr mit dem Regio 9 nach Ulm. Von dort geht es mit der Regio 5 weiter nach Stuttgart. Mögliche Rückfahrt: 16:42 Uhr ab Stuttgart → 20:06 Uhr München. Weitere Infos über die folgende E-Mail-Adresse: friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de

Nürnberg

Gemeinsame Zugfahrt aus Nürnberg zur Demo in Stuttgart, Treffpunkt: 8.15 Uhr, Hbf Nürnberg, Westhalle, Abfahrt: 8.37 mit RE90, VA: Nürnberger Friedensforum. Weitere Infos hier.

Offenburg

Gemeinsame Zugfahrt aus Offenburg zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 10.02 Uhr, Bahnhof Offenburg, Treff: 09:45 an Gleis 6. VA: DIE LINKE.Ortenau.

Reutlingen

Gemeinsame Zugfahrt aus Reutlingen zur Demo in Stuttgart, Treffpunkt: 11.25 Uhr, HBF Reutlingen, Abfahrt: 11.43 Uhr (Rückfahrt: ab 16:23 Stgt. Hbf in den jeweiligen Gruppen. Kosten: Metropol-Gruppen-Ticket, 1-5 Pers. 25,- … 11,40 Euro., Infos: RIFA.RT@web.de, VA: Reutlinger Initiative für Frieden und Abrüstung (RIFA). Weitere Infos hier.

Schwäbisch Hall

Busfahrt aus Schwäbisch Hall zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 11 Uhr, ZOB SHA, Kosten: 20 EUR, Karten: kathrin-uli-simon@t-online.de, VA: Schwäbisch Haller Friedensforum. Weitere Infos hier.

St. Ingbert

(Saarbrücken kann wegen der Feierlichkeiten zum 3.10. nicht angefahren werden)
Bus: Abfahrt um 8:30 Uhr
Organisator: ver.di OV Saar Blies – Kostenbeteiligung für ver.di-Mitglieder: 10 €, Nicht-Mitglieder 20 €
Infos und Karten: Michael@Quetting.de

Villingen

Gemeinsame Zugfahrt aus Villingen zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 9.40 Uhr, Bahnhof Villingen, 9.51 Uhr, Bahnhof Schenningen, 10.17 Uhr, Rottweil, VA: Regionales Friedensbündnis VS. Weitere Infos hier.

Wetterau / Hessen

DIE LINKE.Wetterau und die „Wetterauer Aktion Frieden“ organisieren Mitfahrmöglichkeiten für die Demonstration in Stuttgart. Abfahrt 9 Uhr Friedberg, Bahnhof. Über Darmstadt, Bahnhof nach Stuttgart. Rückfahrt um 17 Uhr. Fahrpreis 15 Euro. Fahrkarten sind über folgende Mailadresse zu bestellen: info@die-linke-wetterau.de

Wiesbaden

Gemeinsame Zugfahrt aus Wiesbaden zur Demo in Stuttgart, Abfahrt: 7.48 Uhr, Hauptbahnhof Wiesbaden, Karten: info@wiesbadener-buendnis.de, Kosten: 18/23 EUR, VA: Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung. Weitere Infos hier.

Würzburg

Busfahrt aus Würzburg zur Demo in Stuttgart, für Mitglieder einer DGB Gewerkschaft rund um Würzburg kostenlos, Anmeldung/Infos: wuerzburg@igmetall.de, Flyer siehe hier, VA: IG Metall Würzburg. Weitere Infos hier.

 

 

 

Hunderte kamen zur Gaza-Soli-Demo nach Heidelberg

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen waren am 5. Juli fast tausend Menschen (Polizei 750; Regionalpresse 700) aus dem Südwesten Deutschlands vom Bodensee zum Main und von der Saar zum Kocher unserem Aufruf unter dem Motto „Gaza: Massaker, Aushungern, Vertreibung stoppen!“ nach Heidelberg gefolgt. Wiltrud Rösch-Metzeler (pax christi) eröffnete die Auftaktkundgebung im Park vor der Heidelberger Stadtbiliothek und führte durch das Programm, das mit einem Palästina-Lied des Aschaffenburger Sängers und Liedermachers Reinhard Frankl begann. Danach begrüßten Heike Hänsel (ex-MdB) und Joachim Guilliard (Friedensbündnis HD) für die Friedensvernetzung Südwest Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stimmten sie unter deren Beifall mit den Positionen und Forderungen aus dem Aufruf der Veranstalter auf die weitere Kundgebung und die folgende Demonstration ein. Die beiden konnten das Mikrofon an eine der angekündigten Hauptrederinnen Prof. Dr Helga Baumgarten (ehem. Birzeit Universität, Ramallah) übergeben.

„Leider meinen Vertreter in Deutschland, dass sie die Lage in Israel/Palästina besser verstehen“

Sie ging u.a. auf die Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen ein, dessen Zentralausschuss kürzlich in Südafrika tagte. Er verurteilte Israels Kriegsverbrechen in Gaza, die einen Völkermord darstellen könnten. Zum ersten Mal bezeichnete er Israels Vorgehen gegenüber Palästinensern offen als Apartheid und forderte zu Sanktionen auf. Vernichtend kritiserte Baumgarten die prompte Ablehnung aus Deutschland: „Leider meinen Vertreter der evangelischen Kirche in Deutschland, dass sie die Lage in Israel/Palästina besser verstehen als die versammelten Kirchenvertreter in Südafrika.“ Baumgarten rief die Anwesenden auf, nicht nachzulassen, auf das völkerrechtswidrige und völkermörderische Vorgehen der israelischen Regierung und ihrer Armee sowie die politische und militärische Unterstützung durch die Bundesregierung hinzuweisen. Immer wieder zwischendurch und erst recht am Ende erntete sie zustimmenden Applaus.
Den Auftakt im Park am Schwanenteich rundete Frankl mit seinem Lied zur US-Airbase Ramstein ab, die bekanntlich als Relais-Station zum Drohnenkrieg – im aktuellen Jargon der deutschen Regierung zur „Drecksarbeit“ – im Nahen und Mittleren Osten fungiert.

Rote Linie durch die Altstadt ins Stocken geraten

In Erinnerung daran, dass alle roten Linien in Palästina längst übertreten sind, waren die TeilnehmerInnen aus allen Altersgruppen mehrheitlich rot gekleidet. Sie zogen nach der Auftaktkundgebung durch die langgezogene Altstadt zum Universitätsplatz. Leider wurde der Zug in der am Samstagnachmittag sehr belebten Heidelberger Hauptstraße mehrmals von den Ordnungskräften aufgehalten. Anlass waren aus deren Sicht unzulässige Parolen, was sich allerdings nicht endgültig feststellen ließ. Eine dabei angeblich gefallene Beleidigung eines Polizisten führte dann zur unsanften Personalienfeststellung eines(!) Teilnehmers durch einen behelmten polizeilichen Interventions-Trupp.
Am Al-Issawiyeh Camp auf dem Universtitätsplatz fand die geplante Zwischenkundgebung statt, wo Vertreterinnen von „Students for Palestine“ aber auch ein Vertreter der Linksjugend SOLID und der junge palästinensische Arzt Alhassan Elmasri in aufrüttelnden, deutlichen Worten die deutsche Unterstützung für den mutmaßlichen Völkermord anprangerten.
Der Zeitplan war erheblich ins Stocken geraten, wofür sich die Einsatzleitung der Polizei auch hinterher beim Veranstaltungsleiter entschuldigte.

„Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein“

Aber auch aufgrund der gestiegenen Hitze und sichtbarer Erschöpfung unter den Teilnehmenden entschlossen sich die Veranstalter, die Abschlusskundgebung am Karlsplatz abzusagen und den zweiten geplanten Hauptredner Tsafrir Cohen  auch hier am Universitätsplatz auftreten zu lassen. Der in Israel geborene Geschäftsführer der Hilfsorganisation medico international führte sehr anschaulich und bewegend das Motto einer medico-Plakataktion aus, das da lautet: „Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein“. Er schilderte (Redebeitrag hier) dabei die weitgehende Zerstörung der Kliniken und Gesundheitsstationen, die dazu führte, dass medizinische Behandlungen in vielen Fällen nicht mehr möglich sind.
Mit großem Dank an alle Unterstützer, Rednerinnen und Redner sowie an die Hunderten von Teilnehmenden beschloss Wiltrud Rösch-Metzeler fast noch im geplanten Zeitrahmen die Veranstaltung und gab das Mikrofon ein letztes Mal frei an den Sänger, der die ZuhörerInnen nicht gehen lassen wollte ohne den Hinweis in Liedform, dass Widerstand und Solidarität – wie wieder einmal erlebt – zwar ausgebremst, aber nicht verhindert werden können .

s. Bildergalerie auf https://www.friedensbuendnis-heidelberg.de/

Bilder und Videos von der Aktionswoche Stopp Ramstein

Videos von der Demo in Kaiserslautern am 28.6.

kurzer Zusammenschnitt

komplette Aufzeichnung

https://www.youtube.com/watch?v=Ijm_2eGX6C8

Hinweise zu den Redebeiträgen in dem Video:

ab 5:10 Reiner Braun

ab 18:00 Ann Wright (mit Anmoderation)

ab 34:50 David Swanson (mit Anmoderation)

 

Interview auf laut-werden.de

Redebeitrag von David Swanson

Die USA haben ein Ramstein-Problem – Deutsche Fassung in Pressenza

auch als Abdruck im FriedensJournal Nr. 4-2025: (PDF-Auszug – zusammen mit Info zu Ann Wright)

Video von Ann Wright

aufgenommen auf dem Bismarckturm am 27.6. (Quelle: Visualbases.org)
Inhaltliche Anmerkung zu der Ansage von Ann Wright in dem 80-Sekunden-Clip: Sie nimmt am Anfang Bezug auf die in Ramstein stationierte Betankungsflotte, die am vorausgegangenen Wochenende im Einsatz war, als B2-Bomber über den Atlantik und dem Mittelmeer ihre Angriffe auf den Iran geflogen haben. Am Sonntag und Montag (22.6. und 23.6.) war von mir die komplette Betankungsflotte auf dem Vorfeld zu sehen.  Das heißt: Dieser Kriegseinsatz war aufgrund der Wegstrecke der B2-Bomber nur möglich mit der Luftbetankung durch diese Maschinen – stationiert in Ramstein – über dem Mittelmeer.

Bilder vom Friedenscamp und der Demo in Kaiserslautern

(Irene Himbert)

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